Freitag, 20. November 2009

Was sagen euch ...

"Federwelt" und "Uschtrin Verlag" ?

Ich möchte heute mal ein bisschen Werbung machen. Vielleicht erzähle ich euch nichts Neues, aber ich tu es trotzdem.

"Federwelt" ist eine Zeitschrift für AutorInnen, die alle zwei Monate erscheint.
Ich habe sie seit drei Jahren abonniert. Jedes Heft hat ein Schwerpunktthema und verschiedene regelmäßige Rubriken. Tipps zum Schreiben finden sich genauso wie Termine von Wettbewerben und Stipendien. Dazu werden in jeder Ausgabe ein paar Prosatexte und Gedichte veröffentlicht.
Eine informative und spannende Mischung, finde ich, die ich jedes Mal zügig verschlinge.

Der "Uschtrin Verlag" hat außerdem eine vielseitige Homepage mit einer großen Übersicht über Ausschreibungen, Adressen und allerhand, was als AutorIn nützlich ist. Dort kann man auch die "Federwelt" bestellen.

Wie haltet ihr es mit Informationen rund ums Schreiben? Rund um den Buchbetrieb?
Das würde mich jetzt mal interessieren.

Ein schönes Wochenende wünscht
Uta

Donnerstag, 19. November 2009

Ja ist denn heut' schon Weihnachten?

Für mich schon ! *hüpfundspring*

Heute Mittag kam nämlich ein Nachnahme-Päckchen mit der Post. Mein Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk (der Vorteil, wenn man direkt nach Weihnachten Geburtstag hat: man kann sich auch mal was Größeres wünschen).

Schau mir in die Linse, Kleines !



Darf ich vorstellen: Canon PowerShot SX 20 IS

Eine Freundin hat irgendwie den Anstoß gegeben zu meinem Wunsch, weil im Sommer ihre Digi kaputt ging und sie sich nach einer neuen umschaute.

So gut die Bilder sind, die unsere acht Jahre alte Nikon macht, zwei Dinge haben mich immer mehr gestört.
Erstens sind die Geschwindigkeiten beim Einschalten, Auslösen, Wieder-bereit-sein, etc. eher Langsamkeiten.
Und das optische Zoom ist nur ein dreifaches (war halt damals so). Also komme ich an viele Viecher nicht nah genug ran, um sie bildfüllend aufzunehmen.

Also hab ich mir überlegt:
Erstens ist das eh Holgers Digi ;-) und ich muss ja zweitens nicht warten, bis sie kaputt geht.
Wunsch laut ausgesprochen, Holger-Schatz hat sich durch Testberichte gelesen und mir dann die Ergebnisse gezeigt.
Da war die Canon ganz vorne dabei und das Preis-Leistungs-Verhältnis sah gut aus.
Internet brachte dann auch ein gutes Angebot und wir haben bestellt per Nachnahme.

Eigentlich müsste ich ja das schöne Stück bis Weihnachten wieder einpacken und im Schrank verstecken. Aber ich glaube, das bekomme ich nicht fertig.
Ich muss sie einfach ausprobieren, lese gerade im Handbuch (pdf-Datei auf CD), will natürlich in den nächsten Tagen erst mal einiges ausprobieren.

Auf jeden Fall bin ich happy ohne Ende !!! Was für ein Luxus !!!

Also ist heute nix mit Schreiben, dafür gibt's bestimmt in den nächsten Tagen ein paar Bilder.

Mittwoch, 18. November 2009

zurück von einer Vernissage

Ihr erinnert euch: ich hatte mich getraut, mich letztens für eine Gemeinschaftsausstellung eines Kunstvereins hier in der Nähe anzumelden. Meine Bilder waren zwar nicht dabei (nur 40% der eingereichten Werke konnten auch aufgehängt werden und die Auswahl war super), dadurch bin ich aber im Verteiler der Einladungen gelandet.

Und heute war ich mit einer Freundin auf der Vernissage einer neuen Ausstellung des Kunstvereins.
Die abstrakten Arbeiten zweier Künstlerinnen werden ausgestellt.

Heike Kehres-Woost arbeitet vornehmlich mit Eisenplatten, Schiefer, Holz und Pigmenten, was spannende Bilder und Objekte ergibt, ebenfalls Strukturen und eine ganz eigene Farbpalette.

Ursula Wiesemes arbeitet mit Acryl auf Leinwand, schöpft bei Farben aus dem Vollen und schafft Strukturen, die ausgesprochen lebendige und anregende Bilder ergeben.

Zwei sehr unterschiedliche Künstlerinnen, auch in ihrem Werdegang und im Alter. Und doch passen die Werke gut zueinander und ergänzen sich.

Eine anregende Vernissage (bald ist Wochenende und ich habe wieder Zeit zum Malen), ein schöner Abend mit einer Freundin und als wir gingen der Zuruf von der Organisatorin: "Bis zum nächsten Mal."
Dem haben wir gerne zugestimmt.

Dienstag, 17. November 2009

Regenland

.
verschwommen
die Farben
der Blick
ertränkt in
Himmelgrau
das in die
Seele tropft

leg den
Kopf zurück
öffne die
Augen weit
hinter den Wolken
lichtet das
Leben


angeregt durch das Bild "Regenland"

Montag, 16. November 2009

Ein paar Stichworte

.
T ag der Toleranz

O ffenheit fördert sie

L eben mit einer

E instellung gestützt auf

R espekt gegenüber anderen

A nerkennung aller Kulturen

N otwendig für unsere Welt

Z uhören und handeln


Die UNESCO hat 1995 eine "Erklärung von Prinzipien der Toleranz" verabschiedet und den 16. November zum "Internationalen Tag für Toleranz" erklärt.

Sonntag, 15. November 2009

Alle Jahre wieder ...



Traditionen soll man pflegen,
grade auch der Kinder wegen,
und so macht in jedem Jahr
ein Sankt-Martins-Zug sich klar.

Kinder zieh'n Laternen schwingend,
schwatzend, lachend, Lieder singend
durch das Dorf von Tür zu Tür.
Süßigkeiten gibt's dafür.

Wettergott ist gut gelaunt,
mild und trocken ist's, man staunt.
Und so wandern alle leicht,
bis das Sängerheim erreicht.

Bollerwagen voller Beute,
einundvierzig Kinder heute.
Helfer sind herbei geeilt,
alles wird gerecht geteilt.

Kinder können unterdessen
ihre Stutenkerle essen,
nehmen schließlich gar nicht bang
Sängerlohn gern in Empfang.

Langsam leert sich dann der Saal.
Müde sind sie allemal.
Und im nächsten Jahr, ganz groß,
zieh'n sie sicher wieder los.


am Freitagabend war beim uns im Dorf Martinszug
organisiert vom Dorfverein
das Gedicht steht jetzt auf der Dorfhomepage mit ein paar Bildern dazu

Samstag, 14. November 2009

dichte Tage

Eine Freundin erzählte vor ein paar Tagen, dass sie gerade in einer "dichten Zeit" lebt. Den Ausdruck fand ich so passend, dass ich ihn abgewandelt auch für meine Tage benutzen möchte.

Donnerstag, Freitag und heute, Samstag, sind dichte Tage bei mir. Dicht gepackt mit Terminen - zu Hause und auswärts -, mit Hin- und Herfahren, mit vielen verschiedenen Aufgaben.

Donnerstag:
Arzttermin in der Stadt, danach gleich eine Besprechung wegen einer Adventslesung. Ich bin begeistert über die vielen positiven Reaktionen, die ich schon auf meine Anfragen bekommen habe.
Nach Hause, zu Mittag essen, aufräumen, dann Nachhilfeschüler bis 17.00 Uhr.
Frisch machen, umziehen, um halb sechs kommen zwei Freundinnen, weil sie die Lesung unserer SchreibWerkstatt miterleben wollen. Sie fahren extra eineinhalb Stunden her und nach der Vorstellung wieder zurück, super !
Um 18.00 Uhr machen wir uns auf den Weg, Holger-Schatz geht mit den Freundinnen zum Italiener, ich ins Bruno-Goller-Haus, wo unsere Lesung stattfindet. Letzte Vorbereitungen, um halb Acht kommen die Gäste, um Acht geht's los. Mit kleiner Pause bis 22.00 Uhr, viele positive Reaktionen, ein schöner Leseabend. Danach noch ein Umtrunk, ab nach Hause und ins Bett.

Freitag:
Vormittags einkaufen, nachmittags zuerst zu einer weiteren Adventsbesprechung (mit dem Fahrrad !), kaum zu Hause wieder los, weil im Dorf Martinsumzug ist und ich für die Homepage ein paar Fotos machen will. Eine halbe Stunde mitziehen, dann zurück, Abendessen und auf die Kinder warten, die bei uns singen.
Wir schließen uns dem Zug an und gehen mit in die Sängerklause, wo die Beute verteilt und ein bisschen gefeiert wird. Irgendwann nach Hause und langsam absacken.

Samstag, heute:
Vormittags Hausarbeit, das Essen für den Sonntag (Rinderrouladen, ganz klassisch) vorbereiten, duschen.
Denn gleich geht's auf die Autobahn und zu einer Freundin, die ich über das Internet und vor längerem auch persönlich kennengelernt habe. Endlich haben wir einen Termin gefunden, sie zu besuchen, und wir freuen uns beide ganz narrisch darauf.

Der morgige Sonntag wird dann wirklich ein Tag zum Ausruhen, zum Zu-sich-selber-kommen.
Dichte Tage, dicht gepackt mit Aktivitäten. Aber kein Stress, denn es sind alles gute Dinge, die zufrieden machen.

Ich wünsche euch ein zufriedenes Wochenende
Uta

Freitag, 13. November 2009

Herbstgedanken

.
Im Geäst ein letzter Apfel
schrumpelt schimmlig vor sich hin.
Ach, wie bin ich froh, dass ich kein
Schimmel-Schrumpel-Apfel bin.

Auch wenn meine Haut im Ganzen
ihre Spannkraft leicht verlor,
komme ich mir dieser Tage
immer noch recht knackig vor.

Häufen sich die Falten und ich
gehe langsam aus der Form,
setze ich auf inn're Werte.
Hebt die Stimmung ganz enorm.
.

Auf Travellers Pfaden

unterwegs durch Prosa und Lyrik

Wolkenlicht und Meeresatem

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