Dienstag, 1. März 2011

Auf zu neuen Ufern !

.

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm der Wunsch nach frischem Wind.

Das Bloggen gehört nun seit fast vier Jahren zu meinem Leben. Und ich möchte es nicht mehr missen. Es wird weitergehen auf Traveller’s Pfaden, wenn auch mit einer neuen Blog-Adresse. Ich hoffe, ihr folgt mir hierher und begleitet mich auch weiterhin.

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang, heute ziehe ich um.
Das alte Blog wird als Archiv bleiben.
Die bisherigen Beiträge des Jahres 2011 habe ich samt Kommentaren schon ins neue Zuhause geschickt (die gibt es also doppelt).
Die Kommentarfunktion ist hier ab sofort gesperrt.

Auch wenn es gerade bitter kalt draußen ist, die Sonne scheint und es riecht nach Aufbruch.

Auf zu neuen Ufern !

.

Montag, 28. Februar 2011

Fragment

.

Atempause unter freiem Himmel. Die Sterne funkeln, das wird eine eisige Nacht. Wie meistens, denn nur selten haben wir eine dünne Schleierwolkendecke, die etwas von der Hitze des Tages zurückhält.
Ich lege den Kopf in den Nacken, so weit es mein Anzug und die Kappe zulassen. Der Mond hüllt mich in sein Licht. Ich starre blanken Auges hinauf und genieße den Anblick der hellen Scheibe, dieses Spiegels, der es erlaubt, das ich ihn ansehe.
Nicht so wie seine Herrin, die Sonne, die jeden erblinden lässt, der es wagt, in ihr grelles Strahlen auch nur hinein zu blinzeln. Die Sonne, die Tag um Tag unsere dünne Atmosphäre zum Kochen bringt und uns in unsere Schutzanzüge zwingt, wenn wir uns außerhalb der abgeschirmten Gebäude bewegen wollen.
Wenn es nur die Anzüge wären, könnte ich damit leben. Aber das ständige Tragen der Kappen mit den dunklen Visieren macht mich langsam verrückt. Wenn du mit einem Gegenüber sprichst, kannst du die Augen nicht sehen, nur dieses spiegelnde Visier, diese Klappe, die dich ausschließt. Alle sehen gleich aus, verwechselbar, auswechselbar.
Immer sind sie um dich herum, diese Masken, immer gleich, als ob du dich in einem Spiegelkabinett vertausendfachst.
Hier draußen auf dem Dach bin ich allein, jedenfalls für eine kleine Weile. Hier kann ich die Augen freilassen, kann ihren Blick von den Sternen zum Mond schicken, vom Mond zu den Kakteen auf der Dachterrasse, diesen stacheligen Karikaturen von Bäumen, und wieder zum Nachthimmel hinauf.
Was haben die Menschen sich eingebrockt! Früher hieß es: "Man kann dem anderen nicht hinter die Stirn schauen." Seit der großen Explosion, seit der Verschiebung der Strahlenspektren, seit der Veränderung nicht nur unserer Umwelt sondern auch unserer Augen heißt es: "Man darf dem anderen nicht hinter die Stirn schauen."
Wir alle müssen Schutzmasken tragen. Schutz vor unerbittlichen Sonnenstrahlen und Schutz von den Blicken der anderen. Wahrung der Privatsphäre und Isolation gleichermaßen.
Ich höre Schritte, Stimmen im Treppenhaus. Die Tür zur Dachterrasse wird sich jeden Moment öffnen und Kollegen ausspeien. Ich klappe mein Visier herunter.



Das war der letzte Beitrag zum Thema "Masken", dem Schwerpunktthema für Februar.

Sonntag, 27. Februar 2011

ehrenWORT: Platzmangel!




Nochmal erst am Dienstag alle Beiträge dann auf dem ehrenWORT-Blog.

Samstag, 26. Februar 2011

Zu Hause in Venedig

Vor zwei Wochen gab es im Fernsehen einen Dokumentarfilm, der mich als Krimi-Fan begeistert hat:

"Donna Leon - Abenteuer einer Krimi-Lady"

Die amerikanische Autorin lebt seit 1981 in Venedig, nachdem sie ihre Heimat New Jersey 1965 verlassen hatte und beruflich auf der ganzen Welt tätig war. Sie studierte in Italien, arbeitete als Reiseleiterin, Werbetexterin und lange Zeit als Lehrerin unter anderem in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi Arabien, bis es sie nach Italien zurückzog.
Sie erzählt in dem Dokumentarfilm von ihrem Leben, ihren Erfahrungen und dem Zufall, der sie zur Krimiautorin gemacht hat.
Die warme, lebendige Atmosphäre des Films, die Passagen, in denen Donna Leon mit viel Humor von sich erzählt, die Bilder von Venedig - das alles hat mich gefangen genommen.

Ich habe ihre Kriminalromane alle zuhause im Bücherregal stehen. Eine Freundin hat mich vor vielen Jahren auf die Autorin aufmerksam gemacht, und gleich auf den ersten Seiten des ersten Romans hat mich Donna Leon gepackt. Ich mag Commissario Brunetti und seine Denkweise. Ich mag es, wie die Krimihandlung mit dem Leben in Venedig verknüpft wird. Und ich liebe es zu lesen, wie Brunetti mit seiner Familie ein italienisches Mittagessen genießt.

Die Romane haben mein Bild von Venedig geprägt. Und ich wollte damals unbedingt die Stadt in der Lagune sehen, um dieses Bild zu bestätigen oder zu widerlegen.
Ein Frühjahrsurlaub mit dem Wohnmobil brachte uns dann in die Nähe und vom Campingplatz aus konnten wir mit dem Boot die Stadt von ihrer schönsten Seite erreichen. Einen Tag (leider nur einen) haben wir dort verbracht, sind durch die Gassen von Platz zu Platz gebummelt, haben in einem kleinen Lokal zu Mittag gegessen und die Atmosphäre abseits der Touristenmassen genossen.
Und Venedig zeigte sich genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Der Film hat meine Sehnsucht "La Serenissima" wiederzusehen angefacht. Wer weiß, vielleicht treibt uns unsere Reiselust ja in diesem Jahr nach Venedig.
Auf jeden Fall aber lohnt es sich, den Filmbericht über Donna Leon anzuschauen, wenn er mal wieder im Fernsehen kommt.
Die letzte Ausstrahlung war hier.

Freitag, 25. Februar 2011

Gelb-Rot-Blau







Mischtechnik auf Leinwand, jeweils 20 x 20 cm


zur Zeit teste ich einige Collagemöglichkeiten
die Augen sind selbst gezeichnet und mit einer Transfertechnik auf die Leinwände übertragen

Donnerstag, 24. Februar 2011

Rückfall

.

Frühling schien den kalten Zeiten
schon ein Ende zu bereiten,
als die ersten grünen Spitzen
aus der nackten Erde blitzen.

Sonnenstrahlen unterdessen
lassen uns den Frost vergessen,
bis ganz plötzlich durch die Hinter-
türe kehrt zurück der Winter.

Deckt mit Schnee die Erde wieder,
drückt die Krokusblüten nieder,
tropft als Nässe von den Zweigen,
kann sich nochmal eklig zeigen.

Ist jedoch nur letztes Bäumen.
Winter muss das Feld jetzt räumen.
Ein paar Tage und – kein Scherz –
dann beginnt der milde März.


.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Maskentage

.

das Lächeln breit
ins Gesicht
geschminkt
erreicht die Augen
nicht

wer sieht
schon die Zähre
an der Wimper des
Harlekins


.

Dienstag, 22. Februar 2011

Krokadoodle




Fineliner und Aquarellstifte, 12 x 12 cm


Ich glaube, da entwickelt sich die "Kritzelei der Woche" und steht dann immer auf unserem Küchen-Esstisch auf einer kleinen Staffelei.

Auf Travellers Pfaden

unterwegs - Geschichten, Gedichte und Bilder

Wolkenlicht und Meeresatem

Buchcover

Meine Bücher ...

... können am einfachsten über mich bestellt werden. Auf Wunsch signiere ich sie gerne. Schickt mir einfach eine Mail an: uta (ät) loeskenweb (punkt) de

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Auf zu neuen Ufern !
. Der Frühling steht vor der Tür und mit...
Uta-Traveller - 1. März, 08:34
Fragment
. Atempause unter freiem Himmel. Die Sterne funkeln,...
Uta-Traveller - 28. Februar, 13:53
ehrenWORT: Platzmangel!
Nochmal erst am Dienstag alle Beiträge dann...
Uta-Traveller - 27. Februar, 16:28
Zu Hause in Venedig
Vor zwei Wochen gab es im Fernsehen einen Dokumentarfilm,...
Uta-Traveller - 26. Februar, 20:01
Gelb-Rot-Blau
Mischtechnik auf Leinwand, jeweils 20 x...
Uta-Traveller - 25. Februar, 13:01

Achtung !

Texte und Bilder unterliegen - soweit nicht anders vermerkt - meinem Urheberrecht und dürfen nicht ohne vorherige Nachfrage kopiert, verändert oder verwendet werden. Wenn Interesse an einem Text oder Bild besteht, bitte ich, mich anzuschreiben.

AN ALLE KURT-FANS

Kurt soll noch viele Geschichten erleben. Kurt soll noch vielen Menschen begegnen. Habt Ihr Ideen für Kurt's Geschichten? Dann schreibt mir eine E-Mail an: uta at loeskenweb dot de

Suche

 

Status

Online seit 3478 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. August, 02:00

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB


Advent 2009
Advent 2010
Advents-Geschichte
AMidP
Bilder
Bücher
ehrenWORT
Erlebtes
erzählt
Gereimtes
japanisch inspiriert
Kritzeleien
kurz und prosaisch
Kurzkrimis
Limericks
Lyrik
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren