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Donnerstag, 4. Februar 2010

Für meine Schwiegermutter - Teil 2

So richtig zufrieden war ich mit dem ersten Alpenveilchen nicht. Und im Malforum gab's neben Tipps auch die Anregung: Lass das Bild wie es ist, versuch's nochmal. Immer wieder, wenn es sein muss.
Normalerweise habe ich dazu keine Lust, will immer etwas Neues und das gleich richtig und gut und überhaupt. Aber wenn ich weiterkommen will, ist Wiederholung wichtig für Verbesserungen.

Also habe ich heute ein neues Alpenveilchen gemalt:



Alpenveilchen 2

Aquarell, 20 x 28 cm

Dienstag, 2. Februar 2010

Ausmisten gewünscht !

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Eine Bauernregel sagt (in etwa):
Wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, dann ist der Frühling nicht mehr weit.
Das ist ein Grund, warum ich auf baldige Besserung hoffe.
Der andere: Mir juckt es in den Fingern, diverse Schränke, Schubladen, Speicher und Keller auszuräumen. Das kann nur ein Frühlingsvorbote sein.
Allerdings wüsste ich zur Zeit nicht, wohin mit anfallendem Müll, denn unsere graue Tonne ist vor über einer Woche schon nicht geleert worden und wächst langsam im Schnee fest.

Durch Zufall bin ich in genau dieser Aufbruchsstimmung auf ein Buch gestoßen, das ich unter anderen Umständen vielleicht nicht angeschaut hätte:

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
Untertitel: Richtig ausmisten. Gerümpelfrei bleiben.
(Klick auf den Titel)

Karen Kingston beschäftigt sich ausgiebig mit dem Thema Gerümpel/Krempel und dessen Auswirkungen auf unser Leben.
Ich glaube zwar nicht wirklich, dass Gerümpel in einem bestimmten Wohnbereich sich direkt negativ auf eine bestimmten Lebensbereich auswirkt - Feng Shui erklärt da klare Zusammenhänge -, aber dass Gerümpel Energie stauen und Entwicklungen bremsen kann, ist für mich nachvollziehbar.

Die Autorin beschäftigt sich mit der Definition von Gerümpel und wie es uns beeinflusst. Sie fragt nach Gründen für das Horten von Krempel und schreibt über das Loslassen, das wir lernen sollten.
Die unterschiedlichen Lagerorte von Gerümpel werden nach Feng Shui analysiert; das ist der Teil, in dem ich nicht alles für mich akzeptiere, aber vieles wiedererkenne. Zum Beispiel die Kleidungsstücke, die seit Jahren den Schrank verstopfen, obwohl ich sie lange nicht getragen habe und wohl auch nie wieder anziehen werde. Oder das gesammelte Papier, die Zeitschriftenartikel, Informationen, die ich meist ablege (oder stapele) und dann vergesse. Dinge, die man ja noch gebrauchen könnte für ... ja, für was eigentlich?
Und dann geht es ans Eingemachte: Wie miste ich gründlich und nachhaltig aus? Wo fange ich an? Was mache ich, damit ich auch durchhalte? Und wie schaffe ich es, gerümpelfrei zu bleiben.
Und das Ausmisten geht über das Materielle hinaus: auch geistiges und emotionales Gerümpel soll angepackt werden. Meist geschieht das parallel zum Schränke-leeren und Keller-aufräumen, denn es gibt Gründe, warum wir Gerümpel anhäufen.

Ein Buch, das sich flott liest, das mich hin und wieder schmunzeln ließ und bei dessen Lektüre ich mich in vielem wiedergefunden habe.
Eine Inspiration und Unterstützung, zum Start in den Frühling wirklich mal auszumisten. Und zwar gründlich!

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Montag, 1. Februar 2010

Fühling

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die Zeit in der
Schnee die Gedanken weißt
und ihre Farben bleicht zu
ausgewasch'nem Stoff

die Zeit in der
Frost die Ideen kühlt
und ihre Würze schwächt zu
fadem Mittagsmahl

die Zeit in der
Lautlosigkeit mich stummt
und meine Worte friert zu
mattem Silbeneis

die Zeit in der
Blicke nach innen ziehn
und Gespür mich führt zu
meinem Quellengrund

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Donnerstag, 28. Januar 2010

Winterspiele

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Vom Himmel rieselt immer wieder,
was man die weiße Pracht nennt, nieder.
Als Kind hat uns der Schnee gelockt,
kam er aus Wolken ausgeflockt.

Zum Schlittenhang sind wir gezogen
und abwärts Mal um Mal geflogen,
bis Hände, Füße kalt wie Eis.
Danach einen Kakao - sehr heiß.

Kaum hatten wir uns aufgewärmt,
sind wir von neuem ausgeschwärmt,
um Schneemännern und -frauen eben
ein zeitbegrenztes Sein zu geben
mit Topf, Karotte, langem Schal.

Erinnerung - es war einmal.

Wenn heute nun auf meine Welt
die weiße Winterdecke fällt,
bleib ich in meiner Stube dann
und schau sie mir durchs Fenster an.

Schon möglich, dass ich dieser Tage
mal einen Schneespaziergang wage.
Bewegung ist ungemein wichtig,
auch frische Luft ist gut und richtig.

Doch bin ich erst rundum zufrieden,
wenn wieder Frühling lacht hienieden.

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Mittwoch, 27. Januar 2010

Für meine Schwiegermutter



Alpenveilchen

Aquarell, 20 x 28 cm


Am Samstag fahren wir zur Schwiegermutter, um ihren Geburtstag nachzufeiern. Sie liebt Alpenveilchen und wir brauchen ein kleines Mitbringsel.
Gerahmt sieht es recht edel aus. ;-)

Montag, 25. Januar 2010

Was für ein Wochenende !

Ich sitze am Schreibtisch und tippe diese Zeilen. Dabei fröstele ich leicht vor lauter Müdigkeit. Nach einer anstrengenden Woche mit mehreren Abendterminen hätte ich eigentlich zwei ruhige Tage und Ausschlafen gebraucht. Stattdessen bin ich früh aufgestanden, war unterwegs, habe geschwatzt, geschwatzt, geschwatzt.

Samstag war Kritzelmeister-Tag.
Seit November bin ich Mitglied in einem Mal- und Zeichenforum, das Anfänger und Profis vereint. Zeichnen mit Stiften oder Pastellkreiden, Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei, Computerkunst, Mischtechniken, eine breite Palette an KünstlerInnen und Werken. Und dazu eine freundliche Atmosphäre, in der Lob und Kritik, Anregungen und hilfreiche Tipps gedeihen.
Von Zeit zu Zeit werden Treffen in unterschiedlichen Regionen des Landes organisiert, damit sich die Mitglieder auch persönlich kennen lernen können. Und Köln ist von uns aus nur eine Stunde Zugfahrt entfernt.
Eine muntere Runde hat sich also vormittags im Café Reichard getroffen, gleich um die Ecke vom Kölner Dom. Wer uns dort gesehen und gehört hat, wäre sicher nicht auf die Idee gekommen, dass die meisten zum ersten Mal gemeinsam an einem Tisch saßen. Die Stunden vergingen im Flug mit Essen, Trinken und Erzählen. Da wurde über das Mischen von Farbe mit Kaffeesatz als Strukturmittel oder die Sammelsucht bei Pinseln diskutiert. Die Erlebnisse mit den Künstlerkatzen oder die Ideenfindung für neue Werke boten Grund zum Schmunzeln und Lachen. Die Themen wären uns sicher auch in den nächsten Stunden nicht ausgegangen. Am späten Nachmittag löste sich das Treffen schließlich unter herzlichen Umarmungen auf. Und mit dem Versprechen, dass das nicht das letzte Mal war.

Vom Treffen der Kritzelmeister ist eine ganz liebe Freundin (die einzige aus der Runde, die ich vorher schon kannte) mit zu uns gefahren. Mein Schatz hat uns am Bahnhof abgeholt und nach einem ausgiebigen Besuch bei unserem Lieblingsgriechen (er macht das beste Lamm der Welt) haben wir einen langen Abend mit Wein und Gesprächen verbracht.
Die Nacht war kurz, der Sonntag verschneit. Also weiter schwatzen.
Und am Mittag machte eine weitere Freundin auf dem Heimweg von einem Besuch einen Zwischenstopp bei uns zu Hühnersuppe und anschließendem Kaffee. Leider musste sie recht früh wieder fahren, denn bei Schneefall und Winterkälte wollte sie nicht zu spät nach Hause kommen.
Der Abend sollte diesmal nicht so lang werden, weil mein Schatz schließlich am Montagmorgen zur Arbeit musste. Aber Vorsätze werden meistens gebrochen, und so quälte ich mich heute früh aus dem Bett mit einem Schlafdefizit, das ich im Laufe der Woche garantiert nicht ausgleichen kann.
Gegen Mittag war meine Wochenendgästin wieder unterwegs (sie hat eine kleine Rundreise veranstaltet) und ein anstrengendes aber herrliches Wochenende vorbei.

Was mich immer wieder fasziniert: Über das Internet ist es möglich, Menschen zu treffen mit gemeinsamen Interessen, was im näheren Umfeld (gerade auf dem Land) oft nicht so einfach ist. Und bisher durfte ich die durchweg positive Erfahrung machen, dass diejenigen, die ich live erlebt habe, genau so waren, wie ich sie mir vorgestellt habe.
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Freitag, 22. Januar 2010

Travellers Plätzchen

Nein, keine Kekse. Ich möchte euch heute ein paar Bilder von meinem Mal-Revier zeigen.
Hereinspaziert.



Ganz großspurig hab ich mir ein Türschild gemacht.



So aufgeräumt sieht das Zimmer nur aus, wenn es als Gästezimmer dienen soll.







In den Wochen dazwischen ist das Betreten oft schwierig, freie Flächen werden vollgestapelt und allerhand verteilt sich über den Boden. Ein gemäßigtes Chaos (es geht auch deutlich schlimmer) ist das hier:



An diesem Wochenende ist volles Programm angesagt. Morgen ein Treffen in Köln, bei dem ich ein paar Mitglieder eines Mal- und Zeichenforums persönlich kennenlernen werde.
Eine liebe Freundin, die auch zu dem Treffen kommt, wird mich dann übers Wochenende besuchen.
Also werde ich wohl weder zum Schreiben noch zum Malen kommen. Wir werden sehen.

Lieben Gruß ins Wochenende
Uta

Donnerstag, 21. Januar 2010

Partizipiale Alltäglichkeiten

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Geschirr gespült
Betten gemacht
Wäsche von der Leine genommen
gebügelt gefaltet
in den Schrank gelegt
neben die Träume
ordentlich gestapelt
selten benutzt
vergessen vergilbt

einen herausgezogen
warum nicht
auf Damastglanz tafeln

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Auf Travellers Pfaden

unterwegs durch Prosa und Lyrik

Wolkenlicht und Meeresatem

Buchcover

Meine Bücher ...

... können am einfachsten über mich bestellt werden. Auf Wunsch signiere ich sie gerne. Schickt mir einfach eine Mail an: uta (ät) loeskenweb (punkt) de

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Zuletzt aktualisiert: 6. Februar, 18:32

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