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Eine Bauernregel sagt (in etwa):
Wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, dann ist der Frühling nicht mehr weit.
Das ist ein Grund, warum ich auf baldige Besserung hoffe.
Der andere: Mir juckt es in den Fingern, diverse Schränke, Schubladen, Speicher und Keller auszuräumen. Das kann nur ein Frühlingsvorbote sein.
Allerdings wüsste ich zur Zeit nicht, wohin mit anfallendem Müll, denn unsere graue Tonne ist vor über einer Woche schon nicht geleert worden und wächst langsam im Schnee fest.
Durch Zufall bin ich in genau dieser Aufbruchsstimmung auf ein Buch gestoßen, das ich unter anderen Umständen vielleicht nicht angeschaut hätte:
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
Untertitel: Richtig ausmisten. Gerümpelfrei bleiben.
(Klick auf den Titel)
Karen Kingston beschäftigt sich ausgiebig mit dem Thema Gerümpel/Krempel und dessen Auswirkungen auf unser Leben.
Ich glaube zwar nicht wirklich, dass Gerümpel in einem bestimmten Wohnbereich sich direkt negativ auf eine bestimmten Lebensbereich auswirkt - Feng Shui erklärt da klare Zusammenhänge -, aber dass Gerümpel Energie stauen und Entwicklungen bremsen kann, ist für mich nachvollziehbar.
Die Autorin beschäftigt sich mit der Definition von Gerümpel und wie es uns beeinflusst. Sie fragt nach Gründen für das Horten von Krempel und schreibt über das Loslassen, das wir lernen sollten.
Die unterschiedlichen Lagerorte von Gerümpel werden nach Feng Shui analysiert; das ist der Teil, in dem ich nicht alles für mich akzeptiere, aber vieles wiedererkenne. Zum Beispiel die Kleidungsstücke, die seit Jahren den Schrank verstopfen, obwohl ich sie lange nicht getragen habe und wohl auch nie wieder anziehen werde. Oder das gesammelte Papier, die Zeitschriftenartikel, Informationen, die ich meist ablege (oder stapele) und dann vergesse. Dinge, die man ja noch gebrauchen könnte für ... ja, für was eigentlich?
Und dann geht es ans Eingemachte: Wie miste ich gründlich und nachhaltig aus? Wo fange ich an? Was mache ich, damit ich auch durchhalte? Und wie schaffe ich es, gerümpelfrei zu bleiben.
Und das Ausmisten geht über das Materielle hinaus: auch geistiges und emotionales Gerümpel soll angepackt werden. Meist geschieht das parallel zum Schränke-leeren und Keller-aufräumen, denn es gibt Gründe, warum wir Gerümpel anhäufen.
Ein Buch, das sich flott liest, das mich hin und wieder schmunzeln ließ und bei dessen Lektüre ich mich in vielem wiedergefunden habe.
Eine Inspiration und Unterstützung, zum Start in den Frühling wirklich mal auszumisten. Und zwar gründlich!
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