Mittwoch, 15. September 2010

Und immer wieder Zusammentreffen

Im Zusammenhang mit meinem Dänemark-Urlaub habe ich gerade darüber geschrieben, dass ein Thema, mit dem man sich beschäftigt, plötzlich überall im eigenen Umfeld aufzutauchen scheint.
Der Psychoanalytiker C.G. Jung hat für diese Parallelität innerer und äußerer Ereignisse den Begriff Synchronizität verwendet.

Im letzten Jahr hatte ich mich mit dem Stichwort "Weg" auseinander gesetzt, mehrere Texte dazu geschrieben. Und zu dieser Zeit fiel mir das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling in die Hand: der Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Wie passend. Als wir damals kurzfristig unsere Urlaubsplanung umwarfen und statt nach Dänemark nach Nordspanien fuhren, hatte ich das Buch gerade ausgelesen und konnte mir einige Teile der Strecke in natura anschauen. Synchronizität!

In den letzten Monaten ringe ich immer wieder mit meinen "künstlerischen Ambitionen" (so will ich das hier mal nennen). Ich wollte in diesem Jahr einen Roman schreiben (für den die Grundidee und einige Ansätze schon bestehen), doch ich finde den richtigen Zugang nicht. Dafür male ich verstärkt, kämpfe aber auch da mit meinen Grenzen.
Das wirft die Frage auf: Wie ernst ist es mir mit Schreiben und Malen? Ein Hobby oder mehr? Wie wichtig ist es für mein Leben, in diese Projekte Zeit und Energie zu stecken? Wohin will ich eigentlich? - Und wieder eine Frage nach dem Weg.

Die Bühne ist bereitet, der Vorhang hebt sich und wer tritt auf? Synchronizität in prachvoller Robe!

Seit einigen Monaten bin ich in einem Mal- und Zeichenforum aktiv, bei den Kritzelmeistern. Dort fand im Juni eine Bücher-Verlosung statt, bei der ich ein Exemplar gewonnen habe:
"Der Weg des Künstlers im Beruf" von Julia Cameron und anderen.
Hier geht es darum, die Herausforderungen im Berufsleben mit gesteigerter Kreativität anzugehen (ich drücke das mal stark vereinfach aus). Ich habe es zügig gelesen, um einen Überblick zu bekommen, ohne die konkreten Übungen durchzuführen.
Das Programm basiert auf einem anderen Buch von Julia Cameron: "Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität".
Dieses Buch habe ich mir prompt als Taschenbuch gekauft und in den Urlaub mitgenommen. Nach einem ersten Schnelldurchgang habe ich von vorne angefangen, um mit dem Zwölf-Wochen-Programm zu arbeiten.
Ich gestehe, dass ich noch nicht sehr weit gekommen bin, weil ich nach dem Urlaub in die üblichen "Vermeidungsstrategien" verfallen bin ("Ich muss erst noch ...").
Spiritueller Pfad klingt schon ein bisschen esoterisch, aber ich habe mich in vielen Punkten wiedergefunden. Das Zulassen der eigenen Kreativität, den persönlichen Weg (!) suchen und finden, indem man z.B. auf die innere Stimme hört, das Wichtig-Nehmen von kreativen Tätigkeiten, das alles und mehr will Julia Cameron mit ihren Übungen unterstützen und fördern.
Ich werde mich wieder einlassen auf diesen Weg. Ich werde ihn weitergehen und bin gespannt, wohin er mich führt. Und ich weiß, dass ich unterwegs auf Personen und Ereignisse treffen werde, die zu meinem Weg passen. Synchronizität eben.

Auf Travellers Pfaden

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