Montag, 15. November 2010

Ein voll gepacktes Wochenende

Ich glaube, von Freitagnachmittag um drei bis Sonntagabend um sechs sind deutlich mehr als fünfzig Stunden. Sonst hätten wir nicht alles in diese Tage packen können, was wir hinein gepackt haben.

Freitag hatte ich die erste von vier Lesungen in der Reha-Klinik. Und natürlich ist wieder mal einiges schief gelaufen. Hätte ich nach den Erfahrungen vom letzten Jahr eigentlich ahnen können. Die Organisatorin hatte die Zettel für die Lesung nicht aufgehängt, wäre mir fast mit einer Patientengruppe davon gefahren, ehe ich von ihr das Equipment für die Lesung (Pult und Lautsprecherbox mit Mikrofon) bekommen konnte. Aber ich war früh genug dort, die Lesung wurde per Lautsprecher angekündigt und das Funkmikrofon ließ mich klappernde Tassen und leise Gespräche in der Cafeteria übertönen (nachdem ich gemerkt hatte, dass auch am Mikrofon selber noch ein Schalter ist).
Freundliche Rückmeldungen und ein paar verkaufte Bücher taten anschließend richtig gut.

Samstag - Arbeitstag. Gleich nach einem frühen Frühstück lieferte uns der Baustoffhändler Paletten mit Steinwollepaketen und gut verpackte Spanplatten. Unser Speicherboden soll nämlich wärmegedämmt werden.
Es regnete.
Nach dem Abladen sind wir erstmal einkaufen gefahren.
Es regnete.
Wir haben die eine Speicherseite frei geräumt (einen Teil hatte ich vorher schon erledigt), die andere entsprechend voll gestapelt und mehrere Kisten ins Gästezimmer gestellt.
Es regnete.
Die Hälfte der Pakete mit Steinwolle mussten auf den Speicher geschleppt werden (die anderen lagern jetzt in der Garage).
Es regnete.
Holger hat die Dämmung ausgelegt, zweilagig (2 x 6 cm = 12 cm Dämmung).
Es regnete etwas weniger.
Also: Spanplatten auspacken, jede knapp 1 x 2 m groß und schwer. 16 Platten zu zweit durchs Treppenhaus bis unters Dach tragen, die anderen 26 in die Garage stellen. Holger und ich bekamen lange Arme vom Schleppen und schlappe Beine vom Treppensteigen.
Dann stellte Holger: Die haben sich vertan, die haben fast doppelt so viele Platten geliefert wie vorgesehen. Vermutlich, weil die Steinwolle für doppelt so viel Quadratmeter bestellt war (doppelte Lage). Egal, muss der Baustoffhändler eben wieder abholen.
Es regnete.
Zwischendurch Kaffeepause, dann hat Holger-Schatz weiter auf dem Speicher gearbeitet.
Ich habe mich inzwischen mit den Kisten vergnügt, die ins Gästezimmer gewandert waren. Ausräumen, sortieren, Teile zum Sperrmüll befördern und anderes wegpacken.
Um 17.00 Uhr hat Holger die Arbeit beendet und geduscht, kurz danach war ich ebenfalls fertig und sauber.
Um 18.00 Uhr kamen die Freunde von auswärts, und wir haben uns einen netten Abend gemacht, lecker gekocht und gegessen, erzählt und sind irgendwann ins Bett gefallen.

Sonntagmorgen gemeinsames Frühstück, um 10.30 Uhr sind die Freunde wieder gefahren und wir spazieren gegangen, so lange es trocken war und die Sonne schien.
Danach wieder ran an die Arbeit auf dem Speicher, nach dem Kaffeetrinken Holgers Haare schneiden (ja, ich kann das, mit Kamm und Schere gleichmäßig kurz durchstufen in 20 Minuten), Küche und Arbeitszimmer putzen, Betten frisch beziehen.
Tief durchatmen. Feierabend !!!
Gut, dass es einen "Tatort" im Fernsehen gab. Bei Krimis erhole ich mich am besten.

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