Durch Nordfrankreich gen Süden
Abseits der Autobahn zieht sich die Straße als gerades Band durch die Landschaft. In sanften Schwingungen folgt sie der Dünung des Bodens, steigt an, sinkt ab in weiten Wellen.
Auf beiden Seiten sandfarbene Meere, hell der Weizen, grau-dunkler der Raps. Beschienen von tausend Sonnen, die im satten Grün leuchten und mit ihren Gesichtern der großen Mutter am Himmel folgen. Tournesol.
Wolkenschiffe ziehen ihre Bahnen am blassen Himmel. Die dichten Verbände verschwimmen im Dunst, lösen sich auf im Lauf des Tages.
Staubwolken treiben über die Straße. Die Bauern können schon ernten. Dieses Jahr ist alles früher reif. Mähdrescher füllen Anhänger hinter Traktoren. Stroh wird gewendet, gehäufelt. Auf mancher Wiese liegen bereits die riesigen Räder wie Spielzeug, das ein Kind vergaß, als die Mutter es rief.
Auf mattgrünen Weiden cremeweiße Charolais-Rinder - nicht hübsch, aber lecker. Ein Kalb trinkt am Euter der Mutterkuh. Der Bulle liegt abseits, massig und beeindruckend.
Felder, soweit das Auge schaut, begrenzt von Wegen, verziert mit Büschen und wenigen Bäumen. Von Zeit zu Zeit ein kleines Waldstück.
Nur einzelne Häuser, kleine Gehöfte aus weizenfarbenem Stein. Sie ducken sich in den Boden, verschmelzen chamäleongleich mit dem Land.
Nordfrankreich - ein weites Land. Bauernland.
Auf beiden Seiten sandfarbene Meere, hell der Weizen, grau-dunkler der Raps. Beschienen von tausend Sonnen, die im satten Grün leuchten und mit ihren Gesichtern der großen Mutter am Himmel folgen. Tournesol.
Wolkenschiffe ziehen ihre Bahnen am blassen Himmel. Die dichten Verbände verschwimmen im Dunst, lösen sich auf im Lauf des Tages.
Staubwolken treiben über die Straße. Die Bauern können schon ernten. Dieses Jahr ist alles früher reif. Mähdrescher füllen Anhänger hinter Traktoren. Stroh wird gewendet, gehäufelt. Auf mancher Wiese liegen bereits die riesigen Räder wie Spielzeug, das ein Kind vergaß, als die Mutter es rief.
Auf mattgrünen Weiden cremeweiße Charolais-Rinder - nicht hübsch, aber lecker. Ein Kalb trinkt am Euter der Mutterkuh. Der Bulle liegt abseits, massig und beeindruckend.
Felder, soweit das Auge schaut, begrenzt von Wegen, verziert mit Büschen und wenigen Bäumen. Von Zeit zu Zeit ein kleines Waldstück.
Nur einzelne Häuser, kleine Gehöfte aus weizenfarbenem Stein. Sie ducken sich in den Boden, verschmelzen chamäleongleich mit dem Land.
Nordfrankreich - ein weites Land. Bauernland.
Uta-Traveller - 24. Juli, 19:53
wortmeer - 24. Juli, 23:23
Dein neues design lässt mich sehnsüchtig träumen... von der weite des meeres... dem rauschen der wellen... wie eine muschel, die man ans ohr hält...
antworten
Uta-Traveller - 25. Juli, 07:22
*knickst* Ich träume auch noch immer. Und ich weiß, das Rauschen wird lange nachhallen.
Un Sourire (anonym) - 25. Juli, 14:32
Charolais
Ein schöner Text, aber auch die Charolais sind wunderschön :) Wirklich! *lach* und ja, Nordfrankreich und immer wieder Nordfrankreich und sein rau-natürlicher Charme. Du reisst altes Fernweh wieder auf ;)
Gruß,
Un Sourire
Gruß,
Un Sourire
Uta-Traveller - 25. Juli, 20:38
Naja, richtig hübsch find ich die Tiere nicht. Vor allem, weil die dunklen Flecken um den Schwanz herum so auffallen. *grins*
Frankreich ist einfach mein (unser) Lieblings-Urlaubsland. So vielseitig und so richtig zum genießen.
Frankreich ist einfach mein (unser) Lieblings-Urlaubsland. So vielseitig und so richtig zum genießen.

