Strandimpression
Das kleine Mädchen ist neun Jahre alt vielleicht oder zehn, mit blondem Haar zum Zopf gefasst von einer bunten Spange. Schmal und knochig im roten Badeanzug, aus dem Arme und Beine wie blasse Stangen herausragen.
Es läuft mit kurzen Schritten über den Sand zur Wasserkante, dreht sich um, ruft Bruder, Vater, Mutter etwas zu. Winkt ihnen, die auf ihren Handtüchern unter einem Sonnenschirm mit blauen Streifen liegen. Sie winken zurück. Keiner folgt der Kleinen.
Sie schaut auf das Wasser, tippt mit dem Fuß ins Nass, folgt den Fluten, die sich vor ihren Zehen zurückziehen.
Die nächste Welle schlägt einen Purzelbaum direkt vor ihr. Gischt sprüht das Mädchen an. Es kreischt, läuft auf den Strand zurück. Gerade so weit, dass die Tropfen es nicht erreichen können. Dann lacht die Kleine wieder, wendet sich erneut und trabt, rennt vorwärts, stürzt sich schreiend ins Meer.
Geschickt taucht sie unter, springt auf und lacht noch immer. Die Haare kleben ihr am Kopf wie eine Badehaube mit Bürzel. Sie wischt die Augen frei und taucht delphingleich durch den nächsten Wellenkamm.
Die Wellen spielen Fangen mit ihr und sie lässt ich fangen. Reißt sich los und ist doch gleich wieder mittendrin.
Ihren Blick nach vorne auf das Meer gerichtet lacht sie und schreit und springt. Sieht nur noch wilde Wellen, vergisst den Rest der Welt und scheint so glücklich, wie ein Kind nur sein kann.
Ich sehe sie und sehe mich. Wie sie konnte ich den Augenblick genießen. War eins mit Meer und Wellen damals. Lebendige Erinnerung.
Und wer weiß ... Gleich werde ich mein Handtuch auf dem Sand liegen lassen. Werde lachend in die Wellen laufen.
Es ist nie zu spät.
Es läuft mit kurzen Schritten über den Sand zur Wasserkante, dreht sich um, ruft Bruder, Vater, Mutter etwas zu. Winkt ihnen, die auf ihren Handtüchern unter einem Sonnenschirm mit blauen Streifen liegen. Sie winken zurück. Keiner folgt der Kleinen.
Sie schaut auf das Wasser, tippt mit dem Fuß ins Nass, folgt den Fluten, die sich vor ihren Zehen zurückziehen.
Die nächste Welle schlägt einen Purzelbaum direkt vor ihr. Gischt sprüht das Mädchen an. Es kreischt, läuft auf den Strand zurück. Gerade so weit, dass die Tropfen es nicht erreichen können. Dann lacht die Kleine wieder, wendet sich erneut und trabt, rennt vorwärts, stürzt sich schreiend ins Meer.
Geschickt taucht sie unter, springt auf und lacht noch immer. Die Haare kleben ihr am Kopf wie eine Badehaube mit Bürzel. Sie wischt die Augen frei und taucht delphingleich durch den nächsten Wellenkamm.
Die Wellen spielen Fangen mit ihr und sie lässt ich fangen. Reißt sich los und ist doch gleich wieder mittendrin.
Ihren Blick nach vorne auf das Meer gerichtet lacht sie und schreit und springt. Sieht nur noch wilde Wellen, vergisst den Rest der Welt und scheint so glücklich, wie ein Kind nur sein kann.
Ich sehe sie und sehe mich. Wie sie konnte ich den Augenblick genießen. War eins mit Meer und Wellen damals. Lebendige Erinnerung.
Und wer weiß ... Gleich werde ich mein Handtuch auf dem Sand liegen lassen. Werde lachend in die Wellen laufen.
Es ist nie zu spät.
Uta-Traveller - 31. Juli, 19:47


Uiiii,
Toll geschrieben.
Sonnige Grüße,
Un Sourire