Gedankl.ich
in einer stillen Zeit
an diesem oder anderm Tag
werden Gedanken
laut in mir
bin ich die Forsche
die mit festem Schritt
im Dunklen
durch die Straßen geht
bin ich die Sanfte
der die Rücksicht
auf jeden
um die Nase weht
Hausmütterchen
Karriereweib
der Vamp
die Intellektuelle
wer bin ich
will ich sein
was bleibt
wenn eines Tages
ich nicht mehr bin
was ist der Sinn
des Lebens
meines Lebens
dann blinzle ich und
wische dieses Fragen
fort und
lebe
an diesem oder anderm Tag
werden Gedanken
laut in mir
bin ich die Forsche
die mit festem Schritt
im Dunklen
durch die Straßen geht
bin ich die Sanfte
der die Rücksicht
auf jeden
um die Nase weht
Hausmütterchen
Karriereweib
der Vamp
die Intellektuelle
wer bin ich
will ich sein
was bleibt
wenn eines Tages
ich nicht mehr bin
was ist der Sinn
des Lebens
meines Lebens
dann blinzle ich und
wische dieses Fragen
fort und
lebe
Uta-Traveller - 29. März, 19:49
Wally P. (anonym) - 30. März, 18:16
wer bin ich
will ich sein
- gute Frage, Uta!...*mich nachdenklich macht*
Hab mal irgendwo den Satz gelesen: "Ich schreibe, also bin ich" - und das trifft für mich persönlich ziemlich nah des Pudels Kern.
Und da fällt mir noch was ein: "Wer schreibt, der bleibt"
- sagt eine alte Weisheit. Wenn wir Schreiberlinge also einmal von dieser Welt gehen müssen, dann bleibt dennoch ein Stück von uns hier, nämlich in allem was wir geschrieben haben...
Melancholische Grüße
von Wally
will ich sein
- gute Frage, Uta!...*mich nachdenklich macht*
Hab mal irgendwo den Satz gelesen: "Ich schreibe, also bin ich" - und das trifft für mich persönlich ziemlich nah des Pudels Kern.
Und da fällt mir noch was ein: "Wer schreibt, der bleibt"
- sagt eine alte Weisheit. Wenn wir Schreiberlinge also einmal von dieser Welt gehen müssen, dann bleibt dennoch ein Stück von uns hier, nämlich in allem was wir geschrieben haben...
Melancholische Grüße
von Wally
Uta-Traveller - 30. März, 18:51
Ich denke, jeder hat einen Schwerpunkt, einen Platz an dem er steht.
Aber wir füllen außerdem so viele verschiedene Rollen aus in den unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei sollten wir unseren Kern nicht verlieren.
Liebe Grüße
Uta
Aber wir füllen außerdem so viele verschiedene Rollen aus in den unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei sollten wir unseren Kern nicht verlieren.
Liebe Grüße
Uta
manacur - 30. März, 23:40
Sind wir alle multipel?
Multiple Person, man weiß,
ist schließlich kein Problem.
So lange einer vom andern weiß,
bleibt das Leben angenehm.
Schwieriger scheint es zu sein,
kennen sie einander nicht.
Man stört im Beisammensein
häufig nur das Gleichgewicht.
© CH
LG
Curt
ist schließlich kein Problem.
So lange einer vom andern weiß,
bleibt das Leben angenehm.
Schwieriger scheint es zu sein,
kennen sie einander nicht.
Man stört im Beisammensein
häufig nur das Gleichgewicht.
© CH
LG
Curt
Uta-Traveller - 31. März, 19:53
das lässt mich grinsen
danke Curt
danke Curt
Mamü (anonym) - 31. März, 10:04
Hmmm
Liebe Uta,
mit diesen Zeilen triffst du genau die Gedanken, die mir seit langer Zeit durch den Kopf gehen. Ich war schon immer ein Mensch, der nach dem Sinn gefragt hat, aber früher glaubte ich immerhin zu wissen, wer ich bin und wer ich sein will. Ich hatte genaue Vorstellungen. Aber manchmal gehen diese Vorstellungen nicht in Erfüllung. Nicht so wie gedacht. Und seit meine Mutter gestorben ist und mein Vater durch den Schlaganfall nicht mehr der ist, der er mal war, sind diese Fragen, die du in den Zeilen stellst, lauter geworden in mir. Diese Vergänglichkeit bewusster. Doch Antworten zu finden, ist mir noch nicht wirklich gelungen.
Doch vielleicht findet man die Antworten gar nicht beim Grübeln, sondern indem man lebt. So wie der Abschluss deiner schönen Zeilen. Lebe. Ja, das gefällt mir gut, liebe Uta.
Liebe Grüße,
Martina
mit diesen Zeilen triffst du genau die Gedanken, die mir seit langer Zeit durch den Kopf gehen. Ich war schon immer ein Mensch, der nach dem Sinn gefragt hat, aber früher glaubte ich immerhin zu wissen, wer ich bin und wer ich sein will. Ich hatte genaue Vorstellungen. Aber manchmal gehen diese Vorstellungen nicht in Erfüllung. Nicht so wie gedacht. Und seit meine Mutter gestorben ist und mein Vater durch den Schlaganfall nicht mehr der ist, der er mal war, sind diese Fragen, die du in den Zeilen stellst, lauter geworden in mir. Diese Vergänglichkeit bewusster. Doch Antworten zu finden, ist mir noch nicht wirklich gelungen.
Doch vielleicht findet man die Antworten gar nicht beim Grübeln, sondern indem man lebt. So wie der Abschluss deiner schönen Zeilen. Lebe. Ja, das gefällt mir gut, liebe Uta.
Liebe Grüße,
Martina
Uta-Traveller - 31. März, 19:55
ich denke schon, dass man immer wieder nachdenken muss über sich selber und das Leben und den Sinn
aber diese Grübelei darf uns eben nicht vom Leben selber abhalten, das finde ich ungeheuer wichtig
danke für deine Worte
Uta
aber diese Grübelei darf uns eben nicht vom Leben selber abhalten, das finde ich ungeheuer wichtig
danke für deine Worte
Uta
wortmeer - 31. März, 18:55
Ich kann garnichts schreiben, so sehr treffen mich Deine Zeilen und lassen meine Gedanken fragend tanzen... Eine Frage, mit der ich mich immer mal wieder sehr beschäftige, so wie jetzt wieder... Danke!
Uta-Traveller - 31. März, 19:55
wenn meine Zeilen passend für dich sind, dann freut mich das sehr
liebe Grüße
Uta
liebe Grüße
Uta


Mit einem freudigen Blinzeln zu dir,
Brigitte
und ein breites Lächeln zu dir
Uta