Akrobat in Rotbraun
Frühjahrsurlaub. Der erste Campingplatz unserer Tour, die erste Nacht tief und fest geschlafen und nun Frühstück im Wohnmobil.
In unserem Blickfeld ein Baum, den ich etwas später und aus der Nähe als Feldahorn identifiziere. Zartgrüne Blätter entfalten sich, an den Zweigspitzen hängen noch in Büscheln die vertrockneten Samenstände, die "Nasen" des Ahorns.
Ein Zweig wippt heftiger, als es der leichte Wind verursachen könnte. Außerdem wippt nur ein Zweig, die anderen wiegen sich kaum. Auf diesem Zweig, an einer stabilen Gabelung hockt ein rotbrauner Kobold mit buschigem Schwanz. Er richtet sich kurz auf, dann hangelt er vorwärts, immer weiter zur Zweigspitze hin.
Der Zweig schwankt von rechts nach links, von links nach rechts, je nachdem, wohin der kleine Seiltänzer gerade die Pfoten setzt. Den Schwanz schwenkt er dabei wie einen Sonnenschirm, schlingt ihn dann als Sicherheitsleine um den Zweig und streckt blitzschnell die Vorderpfoten aus.
Ein kurzer Ruck, die langfingerigen Krallen halten die Beute sicher fest, hastiger Rückzug auf die Astgabel. In aller Ruhe puhlt das Eichhörnchen die Samen aus ihrer Hülle, knabbert sie und hält Ausschau nach Nachschub.
Und wieder stürmt der Kleine vorwärts, hängt kopfüber am Zweig, zerrt und zupft die Samen ab. Erst als der Zweig leer geräubert ist, verschwindet er so schnell, wie er gekommen ist, am Stamm hinab und in die Büsche.
In unserem Blickfeld ein Baum, den ich etwas später und aus der Nähe als Feldahorn identifiziere. Zartgrüne Blätter entfalten sich, an den Zweigspitzen hängen noch in Büscheln die vertrockneten Samenstände, die "Nasen" des Ahorns.
Ein Zweig wippt heftiger, als es der leichte Wind verursachen könnte. Außerdem wippt nur ein Zweig, die anderen wiegen sich kaum. Auf diesem Zweig, an einer stabilen Gabelung hockt ein rotbrauner Kobold mit buschigem Schwanz. Er richtet sich kurz auf, dann hangelt er vorwärts, immer weiter zur Zweigspitze hin.
Der Zweig schwankt von rechts nach links, von links nach rechts, je nachdem, wohin der kleine Seiltänzer gerade die Pfoten setzt. Den Schwanz schwenkt er dabei wie einen Sonnenschirm, schlingt ihn dann als Sicherheitsleine um den Zweig und streckt blitzschnell die Vorderpfoten aus.
Ein kurzer Ruck, die langfingerigen Krallen halten die Beute sicher fest, hastiger Rückzug auf die Astgabel. In aller Ruhe puhlt das Eichhörnchen die Samen aus ihrer Hülle, knabbert sie und hält Ausschau nach Nachschub.
Und wieder stürmt der Kleine vorwärts, hängt kopfüber am Zweig, zerrt und zupft die Samen ab. Erst als der Zweig leer geräubert ist, verschwindet er so schnell, wie er gekommen ist, am Stamm hinab und in die Büsche.
Uta-Traveller - 5. Mai, 19:55

