Advent 2010

Samstag, 1. Januar 2011

And the winner is ...

Wie versprochen heute die Auflösung des Adventsspiels und die Bekanntgabe der Gewinnerin.

Zuerst die Begriffe und der Wunsch (aus den Anfangsbuchstaben):

1. Eis
2. Idee
3. Nordlicht
4. Flöte
5. Rentier
6. Orchestrion (Orgel habe ich auch gelten lassen)
7. Holz
8. Erwarte/Erwartung
9. Schnee
10. Wichtel
11. Ellipse
12. Ingwer
13. Hirte
14. Name
15. Ankunft
16. Celsius
17. Harfe
18. Tanne(nbaum)
19. Stern
20. Frieden
21. Engel
22. Stille
23. Teilen

Ein Frohes Weihnachtsfest !

Auch wenn viele mitgelesen und geraten haben, hat mich nur eine einzige Mail erreicht. (War's zu schwer?) Deshalb ganz einfach:

Herzlichen Glückwunsch zum Kalender, liebe Martina "Buchstabenwiese".

Wer weiß, vielleicht veranstalte ich im Laufe des Jahres ab und zu mal eine kleine Verlosung. Und dann wird's auch nicht so schwer bzw. langwierig.

Lieben Gruß
Uta

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachtswunsch



euch soll ein Lied
in den Ohren klingen
euch Freude schenken
und ein Lächeln
an jedem Tag

euch sollen Flügel
für die Seele wachsen
eure Träume tragen
durch den Alltag
mit Leichtigkeit

euch soll ein Stern
tief ins Herz leuchten
den Weg euch weisen
und euch begleiten
mit seinem Licht


Ich wünsche euch friedvolle und fröhliche Feiertage, Zeit für eure Lieben und für euch selbst und einen sanften Rutsch ins Neue Jahr.

Und bis zum 1. Januar verabschiede ich mich in eine kleine Blogpause.


Vielen Dank an alle, die mein Blog begleiten, egal ob "nur" lesend oder auch mit Kommentaren.

Alles Liebe für euch,
eure Uta

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Fragment



"Wie schön, dass wir in diesem Jahr endlich mal wieder gemeinsam feiern."
Jule breitete die Arme aus, als wollte sie alle im Raum umschließen.
"Seid herzlich willkommen auf Oma Käthes Hof. Nehmt euch etwas zu trinken und lasst uns anstoßen."
Jules Tochter Annika ging mit einem Tablett herum. Der perlende Sekt glitzerte im Schein der Kerzen, für die Kinder stand Waldmeisterbrause bereit.
Drei Jahre war Oma Käthe tot, drei Jahre lang hatten Jule und ihr Mann Hendrik den alten Hof renoviert. Im November waren endlich die letzten Gästezimmer fertig geworden. Bevor sie im nächsten Jahr ihre Ferienpension eröffnen würden, sollte der Hof noch einmal der Familie gehören. Wie früher, als sie Kind gewesen und selber die herrlich giftgrüne Brause getrunken hatte.
Hendrik hob sein Glas. "Auf friedvolle Weihnachtstage."
"Auf friedvolle Weihnachtstage", wiederholten die Gäste im Chor.
Jule strahlte und stieß zuerst mit ihrem Mann, dann mit den anderen an.
"Aber eins sage ich dir", erklärte Jules Cousine Silke. "Du wirst nicht die ganze Arbeit allein stemmen. Wir werden jeder eine Aufgabe übernehmen."
"Genau." Christa nickte heftig und schob anschließend ihre Brille mit dem Zeigefinger nach oben. "Die Kosten dividieren wir durch - lass mal sehen, acht Erwachsene, sechs Kinder, ach, die rechnen wir einfach halb - dividieren also durch elf. Und dann bekommst du von jedem seinen Anteil."
"Kehr doch nicht immer die Lehrerin heraus, Christa", frotzelte Klaus und grinste.
Jule stieß ihren Bruder sanft in die Rippen. "Ruhe jetzt. - Und danke für euer Angebot, das ich gerne annehme. Auch wenn ihr das nicht glaubt, ich kann gut einige Pflichten abgeben. Euer Arbeitseinsatz kann gleich nachher beim Essen beginnen."

Der große Holztisch in der Mitte des zukünftigen Speisezimmers wirkte, als stünde er schon seit hundert Jahren dort, damit die Menschen sich an ihm versammelten. Weiße Leinensets, Silberbesteck und Gläser gaben ihm den festlichen Schliff. Aus der Küche drang Töpfeklappern und Lachen.
"Nein, du sollst die Äpfel nicht so zerstückeln, nur halbieren bitte."
Jule zeigte ihrer jüngsten Nichte, wie sie das Obst vorbereiten sollte, damit es mit Rosinen, Mandelstücken und Marzipan gefüllt werden konnte.
"Bratäpfel gehören einfach zu Weihnachten." Silke leckte sich über die Lippen und seufzte. "Soll ich den Braten schon mal in Scheiben schneiden? Dann haben wir die Kleckerei nicht auch noch am Tisch."
"Stimmt, es reicht, wenn Hendrik die Gans dort tranchiert." Jule rührte mit dem Schneebesen in der Sauce.
"Ich glaube, wir sind soweit. Wenn die Herren ebenfalls fertig sind, können wir auftragen."
Im Kamin loderte ein warmes Feuer, die Holzscheite waren handlich gespalten, die Kerzen auf dem Tisch angezündet. Im Raum schwebten die Töne von "White Christmas" und es duftete nach Orangenschalen.
Ein paar Minuten später hatten sich alle um den Tisch versammelt, in den Schüsseln dampfte das Essen und auf den Gesichtern breitete sich Lächeln aus.
"Ich möchte mich wiederholen", sagte Jule. "Schön, dass wir alle hier beisammen sitzen und dieses Weihnachtsfest miteinander verbringen. Ich wünsche euch eine große Portion Frieden und Glück und guten Appetit."


Für einige der Tätigkeiten in dieser Episode gibt es einen Oberbegriff. Und das sollte man nicht nur in der Weihnachtszeit tun. (Verzeiht, wenn ich mich so kryptisch ausdrücke. Ich hoffe, ihr erratet das letzte Wort trotzdem.)

.

Info zum Adventskalenderspiel hier

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Silentium



Tag sinkt in Flocken zu Boden
Schnee legt sein Daunenbett aus
rundet Konturen
dämpft jeden Laut
horch auf das Schweigen
und auf die Ruhe
in dir




Was breitet sich aus, wenn der Schnee dick auf allem liegt?
(Das Wort kommt nicht direkt im Text vor.)


.

Info zum Adventskalenderspiel hier

Dienstag, 21. Dezember 2010

Ein Paar Flügel hat doch jeder



Flügel, die vor Freude flattern
Flügel, die uns Trost fächeln
Flügel, die uns über Hindernisse tragen

Vielleicht müssen wir nur lernen, sie zu spüren.



Wer flügelt auf jeden Fall durch die Weihnachtszeit?

.

Info zum Adventskalenderspiel hier

Montag, 20. Dezember 2010

auf Erden



frommer Wunsch
seit Jahrtausenden
nicht nur zur
Weihnachtszeit
allüberall
doch anscheinend
unmöglich

warum?


Was wünschen sich die Menschen?

.

Info zum Adventskalenderspiel hier

Sonntag, 19. Dezember 2010

Limerick (3)



Drei Könige aus Morgenlanden,
die Weissagungen einst verbanden.
Ihr Führer so hell.
Sie folgten ihm schnell
und staunten, was sie schließlich fanden.


Wem folgten die Könige?

.

Info zum Adventskalenderspiel hier

Samstag, 18. Dezember 2010

Alternative



Ein Mensch hat dieses Jahr entschieden,
der Weihnachtsrummel wird gemieden,
und rechtzeitig bereits erstanden
die Christbaumkugeln und Girlanden,
die Glitzersterne, Lichterketten
und einen Engel, einen fetten.

Am Heiligabend Morgen dann
ist endlich Dekorieren dran.
Der Mensch bringt ohne jede Eile
ins Wohnzimmer die Einzelteile,
will seinen Baum hübsch ausstaffieren,
mit allem, was er hat, garnieren.

Musik stimmt unsern Menschen ein,
ganz ruhig und entspannt zu sein.
Da kommt ihm etwas spanisch vor.
Er stutzt und kratzt sich hinterm Ohr.
Was fehlt hier nur? Wo ist der Baum?
Verflixt! Vergessen! Aus der Traum!

Jetzt ist's zu spät. Was soll er machen?
Er schaut sich um, fängt an zu lachen,
von seinem Einfall hell entzückt:
Die Yuccapalme wird geschmückt.
Denn wichtig ist, dass heut im Dunkeln
die Kerzen, Kugeln, Sterne funkeln.


Welcher Baum steht traditionell zu Weihnachten in unseren Wohnzimmern?

.

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Freitag, 17. Dezember 2010

Diva



trägst seit Jahrhunderten
Kopf stolz erhoben und
aufrecht das Rückgrat
geschwungen dein Hals

wirst du gestreichelt
von kundigen Händen
singst du mit Stimmen
die Menschen berühren

dein Klingen geschätzt von
Ägyptern und Kelten
verzaubert noch heute
wer immer dich hört

Welche Diva ist gemeint?

.

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Donnerstag, 16. Dezember 2010

eisige Temperaturen



Sternfunkelnd breitete die Nacht ihren frostigen Mantel über das Land. Wo der Schnee nicht fortgeräumt war, knirschte er am Morgen unter den Füßen. Die Wege waren gefriergetrocknet.
Unser Thermometer zeigte gegen sieben Uhr mickerige 265 Grad. Nein, so ganz stimmt das nicht. Denn unser Thermometer zeigt keine Grad Kelvin an.
In Amerika hätte ich vielleicht gesagt, wir haben 22,2 Grad. Klingt nach einem netten Frühsommertag, hätte ich nicht in Fahrenheit gerechnet.
Zu früheren Zeiten und in Frankreich hätte ich auch behaupten können, es wären -6,4 Grad gewesen. Wenn ich nämlich den Abstand zwischen Gefrierpunkt und Kochpunkt von Wasser in achtzig Gradabstufungen unterteilt hätte, wie Herr Réaumur im Jahre 1730.
Aber in Deutschland wie in vielen anderen Ländern machen wir für diese Temperaturdifferenz lieber einhundert Schritte, weil sich damit einfacher rechnen lässt. Dank eines schwedischen Astronomen im Jahre 1742.
Mit der gewohnten Skala waren es -8 Grad und das nenne ich dann wirklich knackig kalt.

Wie hieß der Schwede, nach dem ab 1948 unsere Temperaturskala benannt wird.

.

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