Ich hatte euch letztens erzählt, dass ich an zwei großformatigen Bildern für eine Ausstellungs-Bewerbung arbeite.
Sie haben mich eine Menge Nerven gekostet, denn anfangs wollten die Bilder nicht so werden, wie ich mir das vom Kopf her vorgestellt hatte. Das heißt, ich habe intensiv in der wenigen freien Zeit daran gearbeitet, war unzufrieden, habe alles verworfen und von vorne begonnen.
Eins habe ich gelernt: Zuerst mit der Thematik vom Kopf her auseinandersetzen, dann - wenn es ans Malen geht - den Bauch machen lassen.
Heute Nachmittag war es soweit. Ich habe die Bilder am Ausstellungsort abgegeben, zusammen mit vielen anderen KünstlerInnen. Im Anschluss an die Abgabezeit sollten die Bilder dann von Juroren begutachtet und für die Ausstellung ausgewählt werden.
Am Mittwoch ist Ausstellungseröffnung, dann werden wir sehen, ob meine Bilder hängen oder ob ich sie am Ende des Abends wieder mit nach Hause nehme.
Da viele Bewerber dabei sind, werden sicher auch mehrere abgelehnt werden. Also werde ich so oder so nicht alleine dastehen.
Und hier sind die beiden Werke:
Entropie I: von Ordnung zu Unordnung
Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm
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Entropie II: Zunahme der Unwissenheit
Acryl, Papier und Kreide auf Leinwand, 80 x 100 cm
(leider kann man die Strukturen bei Entropie II auf dem Foto nicht erkennen)