Persönliches

Freitag, 4. Juli 2008

Sommerpause

Heute Nachmittag starten wir in den Urlaub. Diesmal mit einem kleinen Wohnwagen (statt wie gewohnt mit Wohnmobil). Schwerpunkt nach gemütlicher Anreise ist die französische Mittelmeerküste von der Camargue bis an die Pyrenäen. Strand und Meer, spannendes Hinterland, Faulenzen und Unternehmungen. Der Wechsel macht's.

Ich habe einen hohen Stapel Bücher eingepackt, Schreibzeug, Aquarellkasten und Strickzeug. Damit bin ich für jede Situation gerüstet, hoffe ich.
Und ich hoffe auf viele Inspirationen für Reiseimpressionen, Kurzgeschichten und Gedichte.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und schöne Ferien denen, die ebenfalls unterwegs sein werden. Bleibt meinem Blog und mir treu. In gut drei Wochen bin ich wieder da.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

Rose

Als ich diese Rose heute fotografierte, musste ich an den kleinen Prinzen denken.

Schaut auch ihr mit dem Herzen ...

Mittwoch, 21. Mai 2008

4er-Stöckchen

Ich hab's bei Sophilina aufgehoben. Ich warne euch, ich bin gewohnt schwatzhaft.
Hier isses:

4 jobs I've done:
Ich bekam nicht viel aber ausreichend Taschengeld und war dadurch recht faul was Ferienjobs angeht.
Im Campingurlaub an der Ostsee hatten eine Urlaubsfreundin und ich allerdings die Idee, dass wir den Anglern ein paar Pfennige (hieß damals noch so) aus der Tasche ziehen wollten. Für ein Eis extra. Also haben wir ein Stück einer alten Pferdewiese mit unseren Klappspaten umgegraben und die Regenwürmer aus den Erdbrocken gesammelt. Zehn Regenwürmer - zehn Pfennig. Ich weiß, wir waren viel zu billig.
Später mit sechzehn habe ich eine Herbstferienwoche mit der Betreuung kleiner Kinder verbracht. Die Eltern hatten ein Seminar in einem Landschulheim (oder sowas ähnlichem) und die Kleinen mussten den ganzen Tag bespaßt werden. Von uns drei "Betreuern". Zwanzig Kinder zwischen drei und dreizehn. Wir bekamen freie Kost und Logis (naja) und ein Schmerzensgeld.
Während der Uni-Zeit habe ich von einem Kommilitonen einen HiWi-Job (HiWi steht für Hilfswissenschaftler - grins) übernommen. Mathe-Aufgaben von Maschinenbau-Studenten korrigieren und mit Punkten versehen. Einmal in der Woche bekamen wir alle die Musterlösungen und die Aufgabenblätter der Studenten, dann hatten wir Zeit bis zur nächsten Woche, um die Korrekturen zu machen. Rotstift! Herrlich! Außerdem hat man schnell raus, wer die Aufgaben zusammen macht. Das spart viel Zeit!
Danach kam "richtige" Arbeit als Programmiererin, aber darüber könnte man wohl ein eigenes Buch schreiben.

4 movies I've seen:
Ich bin kein Kinogänger. Nach zwei, spätestens drei Jahren kommen die Filme ins Fernsehen und auf unserem Sofa mit einem Glas Wein ist es einfach bequemer als auf einem Kinosessel.
Mein erster Kinofilm war: "Das Dschungelbuch". Genial, sag ich nur. Ich hatte die Schallplatte dazu (muss ich auf dem Speicher immer noch haben) und habe sie rauf und runter gedudelt.
Mit fünfzehn kam "Saturday Night Fever" ins Kino. Ab sechzehn (nix mit Ausweiskontrolle, und bei meiner Körpergröße von 1,80 gab's keine Probleme). Wollten wir nicht alle tanzen wie John Travolta damals?
"Ghandi" - das war schon während des Studiums. Ein absolut faszinierender Film. Den muss man auf großer Leinwand sehen. Ich habe ihn später nochmal im Fernsehen angeschaut, aber die Wirkung ist stark eingeschränkt.
Noch ein Film, der die Leinwand fordert: "Herr der Ringe". Teil 1 war der erste Kinobesuch seit Jahren und auch mein letzter. Mit Freunden zusammen haben wir uns große Popcorn-Packungen gekauft, rumgekrümelt, sind tief in die Stühle gerutscht und haben unser mitgebrachtes Bier getrunken (wie alt war ich da? ca. 40? unglaublich).

4 places I've been:
Mein Spitzname im Netz ist Traveller - nicht von ungefähr, denn ich bin gerne unterwegs.
Empfehlen kann ich unter anderem:
Schottland (unbedingt im August mit Highland-Games und Heideblüte)
Frankreich (so viele verschiedene Land- und Wasserschaften in einem Staat !)
Irland (grün, grün und nochmals grün)
Deutschland (ebenfalls vielseitig ohne Ende und nicht so weit)
Näher festlegen will ich mich jetzt nicht. ;-)

4 TV-programmes I watch:
Ich liebe Krimis (natürlich erst Recht in Buchform), daher ist der Tatort im Ersten ein Muss.
Mittags gibt's (fast immer) die 12-Uhr-Nachrichten ebenfalls im Ersten und anschließend das ARD-Buffet. Die Stunde von 12 bis 13 Uhr ist meine Mittagspause, bevor es an die Nachhilfe-Arbeit geht.
Dokumentationen über fremde und weniger fremde Länder sind immer wieder anregend (nach dem Motto: da will ich auch hin, siehe unten).
Kochsendungen habe ich eine Zeit lang reichlich gesehen, die Rezepte gesammelt (und zum Teil nachgekocht), im Moment schaue ich aber nur selten.

4 favourite foods:
Ich koche leidenschaftlich gerne und jeden Abend. Fast immer mit frischen Zutaten und viel Grünzeug. Ein paar Vorschläge:
Schweinemedaillons mit Tomaten, Zucchini und Schafskäse im Ofen gebacken, dazu Thymiankartoffeln
Spaghetti mit Krabben, Knoblauch und Basilikum
Hackfleischvariationen à la Bifteki, Cevapcici, Hacksteak-Cordon-Bleu etc.
Eintöpfe, z.B. Bohnensuppe mit viel Suppengemüse und Kartoffeln und Mettwürstchen
Rezepte? Fragt ruhig nach. Vielleicht mache ich ja mal eine Kategorie dafür auf.

4 places I'd rather be:
Es gibt so viele Orte, an die ich gerne fahren möchte.
Sardinien mit dem Wohnmobil steht ganz oben auf der Liste.
Ein verlängertes Wochenende in London und eins in Paris, dort aber bitte im Hotel.
Irgendwann vielleicht mal Karibik, aber dann Martinique oder Guadeloupe, weil das zu Frankreich gehört, dort gibt es den Euro und frisches Baguette.
Und Berlin. Ich war noch nie in Berlin. Und das werden wir wohl als erstes dieser ganzen Ziele ansteuern.

So, jetzt habt ihr es überstanden. Danke an alle, die bis hierher durchgehalten haben.

Das Stöckchen weiterreichen? Die meisten, die ich kenne und die es aufheben würden, haben es wohl sowieso schon. Also werfe ich es wie einen Brautstrauß hoch in die Luft und schaue mal, wo es hinfällt.

Mittwoch, 23. April 2008

Rhein runter

Am Tag des Buches packe ich einen ganzen Stapel Bücher zusammen. Und einen Stapel Pullover und T-Shirts. Ich gieße gründliche alle Zimmerpflanzen und das Olivenbäumchen auf dem Balkon. Bringe einen Notfallschlüssel zur Nachbarin. Versuche, keine der vielen Kleinigkeiten zu vergessen, die ich wieder mal nicht auf eine To-Do-Liste geschrieben habe. Noch ein paar Nachhilfestunden am Nachmittag, Abendessen kochen, irgendwann schlafen gehen.

Und morgen früh geht es auf Tour. Endlich. Zehn Tage (ungefähr) Urlaub mit dem Wohnmobil. Vom Bodensee aus am Rhein flussabwärts fahren (ich weiß, andere machen sowas mit dem Fahrrad), Landschaft genießen und Sehenswertes anschauen.
Und hoffentlich schreiben, schreiben, schreiben.

Bis bald und liebe Grüße
Uta

Sonntag, 20. April 2008

Nur noch kurze Zeit ...

Im Juni erscheint mein erster Lyrikband im hs-Literaturverlag, Wien:
"Ins Wolkenlicht geschrieben - Eine poetische Reise durch Natur, Fühlen und Denken"

Cover-Lyrikband

Ich bin stolz, dass ich bei der Edition LyriArte des hs-Literaturverlages dabei sein darf.
Wenn ihr mehr über den Verlag und die Edition wissen wollt, dann schaut doch einfach auf der Verlagsseite vorbei.

Und wenn ihr euch für das Buch interessiert, könnt ihr hier Details erfahren.

Sonntag, 13. April 2008

mal wieder ein Stöckchen

Schmollfisch hat mir ein Blogger-Stöckchen zugeworfen, dass ich gerne aufhebe. Diesmal sahen die Anweisungen so aus:

1. Setze einen Link zu der Person, die dir das Stöckchen zugeworfen hat. - Schon geschehen.

2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog. - Mache ich gerade.

3. (die eigentliche Aufgabe) Erzähle von dir sechs unwichtige Dinge / Gewohnheiten / Macken. - Kommt gleich.

4. Reiche das Stöckchen an sechs andere Blogger weiter. - Wird erledigt.

Macken und Gewohnheiten:

1. Ich bestehe darauf, dass im Kühlschrank alles einen relativ festen Platz hat. Ich möchte blind zugreifen können, ohne dass meine Finger statt ein Senfglas zu umfassen in ein offenes Sahnetöpfchen packen.

2. Ich kann die Quadratzahlen von 1 bis 25 auswendig, womit ich immer wieder meine Nachhilfeschüler verblüffe, während sie verwirrt auf ihrem Taschenrechner herumtippen.

3. Morgens stehe ich zwar problemlos-schnell und oft kurz vor dem Weckerklingeln auf, brauche aber - sobald mein Schatz zur Arbeit ist - eine ganze Weile Ruhe für mich. Habe ich einen Termin, so dass ich gleich nach einer hektischen Tasse Kaffee aus dem Haus muss, ist das purer Stress.

4. Ich habe nichts dagegen, Fenster zu putzen (wir haben gefühlte 73 im Haus), finde aber immer gute Gründe, warum es gerade jetzt nicht gemacht werden kann: es ist zu sonnig, es regnet, es friert, die Katze tupft sowieso ihre feuchte Nase gleich wieder gegen die Scheibe, ich muss unbedingt Solitär spielen ...

5. Ach ja, die Katzen. Sie dürfen mich ungezählte Male am Tag mit forderndem Maunzen dazu bringen, ihren Fressnapf zu nachzufüllen, sie durch die Balkontür rein und raus zu lassen (obwohl sie im Keller eine Katzenklappe haben) und sie am Bauch zu kraulen, wenn sie sich auf den Schreibtisch werfen.

6. Ich neige dazu, mir zu viele und ausgesprochen unterschiedliche Dinge aufzuladen, weil ich meine, ich könnte das, müsste das, wollte das. Und dann schimpfe ich, dass ich zu wenig Zeit habe.

Und jetzt möchte ich das Stöckchen weiterreichen an

claire.delalune
wortmeer
Helmut
Petros
Wally
Martina

Freitag, 11. April 2008

Wieder mal ein Belegexemplar

Heute Mittag halb zwei. Es klingelt laut und deutlich. Vor der Tür unser Postbote mit einem Päckchen. Darin: zwei Belegexemplare des Buches "Geschichten + Gerichte". Hardcover, 372 Seiten. Davon acht Seiten "Winterstarre" von Uta Lösken, von mir! *hüpf*

Vor gut zwei Jahren war diese Geschichte eine der ersten, die ich zu einer Ausschreibung eingeschickt habe. Die Herausgeber Hollescheck und Schlick veranstalten im Rahmen ihrer Event-Agentur Menü-Abende mit Lesung zu einem Thema. Aus den Einsendungen werden vier Geschichten ausgewählt, dazu stellen Köche ein Menü zusammen. Ich war zwar nicht unter den vier Geschichten, die von Schauspielern an diesen Abenden gelesen wurden, aber ich bekam vor einiger Zeit die Anfrage, ob meine Geschichte in die Anthologie aufgenommen werden darf. Ich habe mich nicht geziert.

Und jetzt halte ich dieses Buch in der Hand:

Buch-01

Inzwischen versammeln sich in meinem Regal schon sieben Belegexemplare von Anthologien: zweimal Lyrik, dreimal Kurzgeschichten und zweimal Kurzkrimis.
Nicht, dass ich damit angeben will. Aber ich freue mich darüber, weil das Gefühl, seinen Namen in einem Buch gedruckt zu sehen, einfach genial ist. Und diese Freude musste raus in die Welt !

Dienstag, 25. März 2008

Heute vormittag ...

... sah es so bei uns aus. Und am Nachmittag war's auch nicht viel besser.

080325-Winter

Freitag, 21. März 2008

365 Tage

E s fing ganz harmlos an, doch
I ch konnte nicht widerstehen, ein
N eues Projekt zu starten.

J eden Tag ein Beitrag -
A ußer während des Urlaubs -
H abe mir vorgenommen
R egelmäßig zu schreiben.

W ie schnell das Jahr verging.
E ntstanden ist dabei eine
B unte Sammlung von Prosa und
L yrik. Und ich weiß heute:
O hne Schreiben geht's nicht,
G anz bestimmt !

Dienstag, 4. März 2008

Wo bleibt die Zeit? - Statistik

Ich spiele ja gerne ein wenig am Computer herum - da kann man natürlich auch viel Zeit lassen. ;-)

Zwei Wochen lang habe ich aufgeschrieben, was ich am Tag wie lange mache. Ich habe das Ganze gruppiert, addiert, prozentualisiert und ausgewertet.

Eine grobe Übersicht:

Schlafen - 34 %
Hausarbeit, Einkaufen, etc. - 24 %
Privatkram - 20 %
Nachhilfe/Büro - 11 %
Vereinsarbeit/Kontakte - 6 %
Schreiben - 3 %
Sport - 2 %

Was sagt mir das?
Ich sollte die Zeit für den Privatkram mal genauer untersuchen, weil da viel Zeit verpulvert wird.
Unter "Privat" habe ich verbucht, wenn ich abends Fernsehen schaue (legitim), am Computer daddele (zum Teil gerechtfertigt), aber auch, wenn ich Zeit nicht wirklich zuordnen konnte.
Da ist auf jeden Fall noch Zeit zu holen, die ich ins Schreiben und in den Sport (wenn das Wetter besser wird) stecken möchte. Das ist ja sozusagen auch privat.

Eins ist mir klar geworden: Ich bekomme auf jeden Fall genug Schlaf !

Auf Travellers Pfaden

unterwegs durch Prosa und Lyrik

Ins Wolkenlicht geschrieben

Cover-Lyrikband

Mein erster Lyrikband ...

... erscheint Mitte Juni im hs-Literaturverlag, Wien. Vorbestellungen sind bei mir möglich (signiert und/oder mit Widmung, wenn gewünscht) oder über die Verlagsseite. genaueres findet ihr hier

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