Wo die Nordseewellen ... (2)
Ein paar Kilometer vom Meer ins Inland liegt Leiden, die alte Universitätsstadt. Um genau zu sein ist die Leidener Universität die älteste der Niederlande, gegründet 1575. Die Stadt selber stammt mindestens aus dem 11. Jahrhundert (Stadtrechte: 1266), es werden aber auch römische Ursprünge angenommen.
Wir sind mit dem Bus dorthin gefahren und dann den ganzen Tag kreuz und quer gebummelt.
Rund um eine große Gracht breitete sich der lebhafte Markt aus. Kleidung und Stoffe, Geflügel, Obst und Gemüse und natürlich Fisch, Fisch, Fisch. Den neuen Matjes haben wir ignoriert, dafür den Hunger mit Kibbeling gestillt. Kibbeling? Das sind Kabeljau-Stücke, die in einem Backteig fritiert und mit einer Kräuter- oder Knoblauchsauce serviert werden. Einfach lecker!
Kreuz und quer verlaufen die kleinen Gassen, immer wieder trifft man auf Wasser, Brücken überspannen die schmalen Kanäle, Bäume lassen ihre herbstlich gelben Blätter auf das Wasser segeln. Vor den Kneipen und Restaurants stehen Tische und Stühle, die Gäste nutzen die Sonnenstrahlen, um ihren Kaffee oder ihr Bier im Freien zu genießen.
Und überall Fahrräder. Mich hat verblüfft, dass Jung und Alt fast ausschließlich auf Holland-Rädern unterwegs ist, oft recht alte Modelle. Hier zählt nicht, was gerade "modern" oder "angesagt" ist, hier zählt die Zuverlässigkeit. Sie rollen, lehnen an Brückengeländern oder Hauswänden, sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Am Bahnhof gibt es riesige Fahrradständer, an denen Hunderte von Fahrrädern ihren Platz finden. So viele Fahrräder auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen.
In Leiden finden sich noch viele der typischen niederländischen Wohnhöfe, die früher als Unterkünfte für die arme Bevölkerung von reichen Bürgern gestiftet wurden. Stille Flecken im Trubel der Stadt, die wir leider meist nur hinter verschlossenen Türen ahnen konnten.
Dafür haben wir dem Botanischen Garten einen ausgiebigen Besuch abgestattet. Beeindruckend, auch wenn er sich schon in sein etwas kargeres Herbstkleid hüllte. Aber in den Gewächshäusern wucherte es dafür umso mehr.
Ein paar Bilder von Leiden habe ich euch natürlich auch mitgebracht.
Wir sind mit dem Bus dorthin gefahren und dann den ganzen Tag kreuz und quer gebummelt.
Rund um eine große Gracht breitete sich der lebhafte Markt aus. Kleidung und Stoffe, Geflügel, Obst und Gemüse und natürlich Fisch, Fisch, Fisch. Den neuen Matjes haben wir ignoriert, dafür den Hunger mit Kibbeling gestillt. Kibbeling? Das sind Kabeljau-Stücke, die in einem Backteig fritiert und mit einer Kräuter- oder Knoblauchsauce serviert werden. Einfach lecker!
Kreuz und quer verlaufen die kleinen Gassen, immer wieder trifft man auf Wasser, Brücken überspannen die schmalen Kanäle, Bäume lassen ihre herbstlich gelben Blätter auf das Wasser segeln. Vor den Kneipen und Restaurants stehen Tische und Stühle, die Gäste nutzen die Sonnenstrahlen, um ihren Kaffee oder ihr Bier im Freien zu genießen.
Und überall Fahrräder. Mich hat verblüfft, dass Jung und Alt fast ausschließlich auf Holland-Rädern unterwegs ist, oft recht alte Modelle. Hier zählt nicht, was gerade "modern" oder "angesagt" ist, hier zählt die Zuverlässigkeit. Sie rollen, lehnen an Brückengeländern oder Hauswänden, sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Am Bahnhof gibt es riesige Fahrradständer, an denen Hunderte von Fahrrädern ihren Platz finden. So viele Fahrräder auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen.
In Leiden finden sich noch viele der typischen niederländischen Wohnhöfe, die früher als Unterkünfte für die arme Bevölkerung von reichen Bürgern gestiftet wurden. Stille Flecken im Trubel der Stadt, die wir leider meist nur hinter verschlossenen Türen ahnen konnten.
Dafür haben wir dem Botanischen Garten einen ausgiebigen Besuch abgestattet. Beeindruckend, auch wenn er sich schon in sein etwas kargeres Herbstkleid hüllte. Aber in den Gewächshäusern wucherte es dafür umso mehr.
Ein paar Bilder von Leiden habe ich euch natürlich auch mitgebracht.
Uta-Traveller - 22. Oktober, 19:31

